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Was den Preis einer Website bestimmt: Faktoren, Baukasten, Handarbeit und laufende Kosten

6. Oktober 2026 · 5 Min. Lesezeit · FDW Media

Kurz gesagt

Der Preis einer Website hängt vor allem von Umfang, Inhalten, Funktionen und der Bauweise ab. Baukasten, Handarbeit und Kombinationen unterscheiden sich bei Anfangs- und laufenden Kosten. Konkrete Beträge nennen wir hier bewusst nicht, weil sie ohne Kenntnis deines Projekts nicht seriös sind.

Warum nennen wir keine Pauschalpreise?

Die Frage „Was kostet eine Website?“ lässt sich ohne Kontext nicht seriös beantworten. Eine einseitige Visitenkarte und ein Online-Shop mit Zahlungsabwicklung haben wenig gemeinsam, auch wenn beides „Website“ heißt. Pauschalen im Netz sind meist Einstiegsangebote mit eng begrenztem Umfang oder Schätzungen ohne Grundlage. Wir nennen deshalb keine Beträge, sondern zeigen, welche Faktoren den Preis treiben. Danach kannst du ein Angebot einordnen.

Welche Faktoren bestimmen den Preis?

  • Umfang: Anzahl der Seiten und Seitentypen. Eine Startseite mit Kontakt ist etwas anderes als 30 Leistungs- und Unterseiten.
  • Inhalte: Texte, Fotos, Videos. Wer sie liefert, wer sie schreibt oder erstellt, und wie viel Abstimmung dafür nötig ist.
  • Design: Individuelles Design mit eigener Markenwelt kostet mehr Zeit als eine angepasste Vorlage.
  • Funktionen: Kontaktformular, Terminbuchung, Mehrsprachigkeit, Shop, Mitgliederbereich, Anbindung an andere Systeme.
  • Technik und Qualität: Ladezeit, Barrierefreiheit, Datenschutz, sauberer Code, SEO-Grundlagen und strukturierte Daten.
  • Rechtliches: Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Einwilligung, wenn Tracking eingesetzt wird.
  • Zeitrahmen: Zeitdruck und viele Abstimmungsrunden erhöhen den Aufwand.
  • Übernahme von Altem: Umzug einer bestehenden Seite, Weiterleitungen und Erhalt von Rankings erfordern zusätzliche Arbeit.

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Baukasten oder Handarbeit: Was ist der Unterschied?

Es gibt drei grundsätzliche Wege, die sich in Kosten, Kontrolle und Aufwand unterscheiden.

KriteriumBaukastenCMS mit VorlageHandarbeit (statisch)
EinstiegMeist günstiger Start, schnell onlineMittlerer Aufwand für EinrichtungHöherer Aufwand am Anfang
IndividualitätBegrenzt auf das, was der Anbieter erlaubtGut anpassbar, aber an die Vorlage gebundenFrei gestaltbar
Ladezeit und CodeHängt vom Anbieter ab, oft viel ZusatzcodeHängt von Themes und Plugins abSchlank, wenn sauber gebaut
Laufende PflegeAbo-Gebühr, Updates beim AnbieterUpdates, Sicherheit und Backups nötigWenig Technik-Pflege, Änderungen laufen über Entwickler
AbhängigkeitAn den Anbieter gebunden, Umzug schwierigWeniger gebundenDateien gehören dir und sind portabel

Keiner der Wege ist grundsätzlich richtig oder falsch. Für eine kleine Seite, die du selbst pflegen willst, kann ein Baukasten völlig ausreichen. Wenn Geschwindigkeit, Kontrolle über Struktur und Daten und saubere technische Grundlagen wichtig sind, lohnt sich Handarbeit eher. Bei Webdesign bauen wir statische Seiten von Hand, ohne Baukasten.

Welche laufenden Kosten kommen dazu?

Die Erstellung ist nur ein Teil. Rechne mit diesen wiederkehrenden Posten, egal für welchen Weg du dich entscheidest:

  • Domain: jährliche Gebühr für die Adresse.
  • Hosting: bei Baukästen im Abo enthalten, sonst separat. Statische Seiten brauchen oft nur einfaches Hosting.
  • Wartung und Sicherheit: vor allem bei CMS-Systemen mit Plugins wichtig.
  • Inhalte aktuell halten: Öffnungszeiten, Angebote, Teamfotos, neue Beiträge.
  • E-Mail-Postfächer und Zusatzdienste: Terminbuchung, Newsletter, Analyse.
  • Betreuung und Monitoring: optional, aber hilfreich, wenn du nicht selbst nachsehen willst. Unser Angebot dazu findest du unter Betreuung.

Welchen Aufwand hast du selbst?

Kosten bestehen nicht nur aus Rechnungen. Auch dein Zeitaufwand zählt. Für jede Website brauchst du Entscheidungen und Material: Wer sind deine Kunden, was bietest du an, was unterscheidet dich, welche Fotos und Texte gibt es? Je besser diese Vorbereitung, desto schneller und gezielter kann gebaut werden. Fehlt das Material, verlängert sich das Projekt oder der Anbieter muss es für dich erstellen.

Plane außerdem Zeit für Feedback ein. Verzögerte Rückmeldungen sind einer der häufigsten Gründe, warum Projekte länger dauern als gedacht. Ein klarer Ansprechpartner auf deiner Seite und feste Termine für Freigaben helfen mehr als jede Preisverhandlung.

Wie vergleichst du Angebote sinnvoll?

Ein niedriger Preis ist nur dann günstig, wenn der Leistungsumfang gleich ist. Frage bei jedem Angebot nach:

  1. Was genau ist enthalten (Seiten, Texte, Bilder, Formulare, SEO-Grundlagen)?
  2. Wer liefert welche Inhalte, und was passiert, wenn sie fehlen?
  3. Wem gehören Design, Code und Texte nach Projektende?
  4. Welche laufenden Kosten entstehen, und wie lange bindet mich der Vertrag?
  5. Wie viele Änderungsrunden sind inbegriffen?
  6. Wie wird die Seite getestet, etwa auf Mobilgeräten und Barrierefreiheit?

Ein seriöser Anbieter beantwortet diese Fragen schriftlich, bevor du unterschreibst.

Wann lohnt sich Handarbeit?

Eine von Hand gebaute, statische Website lohnt sich besonders, wenn dir Geschwindigkeit und technische Sauberkeit wichtig sind, wenn du auf Sichtbarkeit in Suchmaschinen und KI-Systemen Wert legst und wenn du unabhängig von einem Anbieter bleiben willst. Sie lohnt sich weniger, wenn du viele Inhalte täglich selbst ändern möchtest. Dann ist ein System mit Redaktionsoberfläche oft praktischer.

Eine Zwischenlösung ist üblich: Die Grundstruktur wird fest gebaut, und häufig wechselnde Inhalte wie Speisekarten oder Termine werden über einen einfachen Weg gepflegt, den ihr gemeinsam festlegt. Wie das bei uns aussieht, klären wir im Erstgespräch.

Wie bekommst du eine belastbare Einschätzung?

Am schnellsten gelingt das mit einem Ausgangspunkt: Der kostenlose KI-Sichtbarkeits-Check zeigt, wo deine bestehende Website steht. Im Erstgespräch klären wir dann, was du brauchst, und du bekommst ein Angebot mit klarem Leistungsumfang. Wenn du noch keine Website hast, beschreibst du uns kurz dein Vorhaben, und wir sagen dir, welche Faktoren bei dir ins Gewicht fallen.

Worauf solltest du bei sehr günstigen Angeboten achten?

Ein niedriger Einstiegspreis kann seriös sein, etwa bei einer kleinen Seite mit wenig Umfang. Prüfe aber genau, was fehlt. Typische Lücken sind fehlende Rechtstexte, keine mobile Optimierung, kein SEO-Grundgerüst, Bindung an einen Anbieter ohne Exportmöglichkeit oder hohe Folgekosten für Dinge, die zunächst als „optional“ dargestellt werden. Lies den Vertrag, achte auf die Laufzeit und frage nach, wem Texte, Bilder und Code gehören. Ein gutes Angebot erkennst du daran, dass es verständlich und vollständig ist, nicht daran, dass es das niedrigste ist.

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Fragen

Kurz beantwortet.

Warum steht hier kein konkreter Preis?

Weil der Preis vom Umfang, den Inhalten, den Funktionen und der Bauweise abhängt und ohne Kenntnis deines Projekts nicht seriös zu beziffern ist. Nach dem kostenlosen Check und einem Erstgespräch bekommst du ein konkretes Angebot.

Ist ein Baukasten immer die schlechtere Wahl?

Nein. Für kleine Seiten, die du selbst pflegen möchtest, kann ein Baukasten völlig ausreichen. Nachteile sind vor allem begrenzte Gestaltung, Abhängigkeit vom Anbieter und laufende Abo-Gebühren.

Welche Kosten vergessen viele bei der Planung?

Häufig vergessen werden Domain, Hosting, Wartung, das Aktualisieren der Inhalte und die Erstellung von Texten und Bildern. Frage im Angebot ausdrücklich danach, welche dieser Posten enthalten sind.

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